Zwei Gemüse Dips erobern die Welt

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Wer schon eine Weile meinen Blog mit liest hat vermutlich ein Gefühl dafür bekommen, dass ich ein großes Interesse an der internationalen Küche habe. Ich fühle mich im Allgemeinen als ein Weltmensch und liebe die Vielfalt, die unsere Welt uns bietet. Die vielen Länder mit ihren Kulturen und ihren besonderen Gerichten kennen zu lernen erfüllt mich mit positiver Energie und gehört für mich in meinem Leben einfach dazu.

Was ich sehr spannend finde ist zu beobachten, wie manche ausländische Gerichte auch über die Landesgrenzen an Popularität gewonnen haben. So hat mir die liebe Jana in einem INTERVIEW zu dem Thema WAS ESSEN KINDER IN ANDEREN LÄNDERN berichtet, dass 2 Gemüse Dips in den USA heute zu den typischen amerikanischen Gerichten gehören, nämlich Guacamole und Hummus. Guacamole ist aus Mexiko und Hummus aus dem Nahen Osten in die USA eingewandert und ist heute aus der amerikanischen Küche nicht weg zu denken.

In Deutschland sind Guacamole und Hummus durchaus bekannt. Jedoch schaffen es diese Dips bei weitem noch nicht so häufig auf den Speiseplan der deutschen Familien wie es in den USA oder auch vielen anderen Ländern der Fall ist. Wenn es um Gemüse Dips geht, dann haben Dips aus Joghurt und Quark in Deutschland doch die Nase vorne. Es gibt viele gute Gründe das zu ändern, denn Guacamole und Hummus sind sehr lecker, schnell zubereitet und ungemein gesund.

Gemüse-Dips

Für mich stellen diese beiden Dips sehr gute Möglichkeiten dar, Kinder mit vielen guten Nährstoffen zu versorgen. Avocado, die wichtigste Zutat der Guacamole, und Kichererbsen, die Hauptzutat im Hummus, bieten uns – bereits in kleinen Mengen verzehrt – viele gesundheitliche Vorteile.

Avocadoo ist reich an hochwertigen Fettsäuren und enthält Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe ebenfalls in hochwertiger Zusammensetzung. Auch Kichererbsen sind eine exzellente Proteinquelle und zudem reich an Ballaststoffenn, die für eine gesunde Verdauung sorgen. Um nur einige wenige Vorteile dieser beiden Lebensmittel zu nennen.

Guacamole und Hummus machen aus scheinbar langweiligem Rohkost-Essen etwas Besonderem. Ich merke selber an mir, dass ich viel lieber noch mal zu den Gemüse-Sticks greife, wenn ich diese in leckere Guacamole oder in leckeren Hummus dippen kann. Beide Dips sättigen recht gut und sind somit mit bunten Gemüsestreifen als ein Snack am Nachmittag ideal. Mein Mann isst seine Rohkost-Portion mit einem der beiden Dips auch gerne am Vormittag im Büro.

Guacamole – nicht nur für Gemüse Dips

ZUTATEN
2 reife Avocados, geschält
Saft einer großen Zitrone
2-3 Cherrytomaten
5 Stängel frischen Koriander
1 Prise Salz
etwas Cayennepfeffer

ZUBEREITUNG
1. Avocados mit der Gabel zerdrücken und mit dem Zitronensaft vermischen.
2. Tomaten in kleine feine Würfel schneiden und Koriander fein hacken.
3. Tomaten und Koriander unter die Avocado-Masse mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

TIPPS
1. Ich habe das Rezept zu der von Jana empfohlenen Variante leicht abgeändert. Ich lasse die Zwiebel komplett weg, weil meine Kinder sich – egal wie fein ich sie schneide – immer daran stören und die Guacamole sonst nicht essen möchten. Wenn dein Kind nicht negativ auf kleine Stückchen Zwiebel reagiert, dann füge gerne noch eine fein geschnittene Frühlingszwiebel dazu.
2. Ich lasse ebenfalls den Chilli weg. Auch hier gilt: Wenn dein  Kind das mag, kannst du gerne eine kleine Menge hinzufügen.
3. Die Guacamole schmeckt auch mit dem Löffel gegessen sehr lecker. Reiche doch einfach auch immer noch einen Löffel dazu.
4. Sollte etwas übrig bleiben, kannst du es im Kühlschrank aufbewahren und möglichst bald verzehren.

Hummus – Bestes Gemüse Dip

ZUTATEN
1 Glas Kichererbsen
50 ml Tahini (Sesampaste)
2-3 EL Wasser
2 EL kaltgepressten Olivenöl
Saft einer großen Zitrone
1 Knoblauchzehe
1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
Salz

ZUBEREITUNG
1. Kichererbsen abspülen und gut abtropfen lassen. Knoblauch fein hacken.
2. Alle Zutaten in einer Küchenmaschine zu einer cremigen Masse verarbeiten und mit etwas Salz abschmecken.

TIPPS
1. Die Konsistenz wird recht streichfest. Wir mögen es so, weil es dadurch einfach ist mit den Gemüsesticks den Hummus aufzufangen. Wem der Hummus zu fest ist, kann gerne einigen Esslöffel Wasser hinzufügen. Noch cremiger wird es wenn man etwas Avocado hinzufügt.
2. Hummus lässt sich sehr gut im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. Ich mache daher oft die doppelte Menge. So haben wir immer einen selbstgemachten Dip, denn man sich spontan auch auf ein Stück Brot streichen kann.

Ich hoffe ich konnte Euch inspirieren, diese beiden leckeren Dips mit Euren Kindern auszuprobieren. Unsere Familie haben sie bereits erobert. Und deine?

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